„Walliser Igel gesucht“ – Resultate 2020

In allen vier untersuchten Städten sowie den zwei untersuchten Gemeinden des Landschaftspark Binntal konnten dank dem grossen Einsatz von rund 40 Freiwilligen Igel nachgewiesen werden. Zusätzlich wurden auch einzelne Gärten in Gemeinden des Naturparks Pfyn-Finges untersucht. Igel sind somit aktuell in Monthey, Martigny, Sion, Brig-Glis, Ernen und Grengiols weit verbreitet. Die Igeldichte variiert allerdings stark innerhalb der Stadtgebiete resp. zwischen den Dörfern. Die Verbreitung in den Städten weist zudem besorgniserregende Lücken auf.

41 Freiwillige, eine Schulklasse und Projektmitarbeiter*innen haben total 45 Kilometerquadrate in den vier Städten Brig-Glis, Sion, Martigny und Monthey sowie je ein Quadrat in Ernen und Grengiols bearbeitet. Zudem haben Schüler einer Klasse in Leuk die Spurentunnel jeweils an ihrem Wohnort (total 20 Standorte) aufgestellt und betreut.

In allen vier untersuchten Städten, sowie in Ernen und Grengiols konnten Igel nachgewiesen werden. Die Igeldichte variiert allerdings stark innerhalb der Stadtgebiete. Zudem weist die Verbreitung der Igel in allen vier Städten besorgniserregende Lücken auf. Dieses Muster deckt sich mit den Resultaten aus Projekten in anderen Schweizer Städten (Zürich, St. Gallen, Bern, Chur und Luzern).

Zudem konnten von Mai bis Ende Oktober 114 Igelbeobachtungen auf der Fläche des Kantons Wallis gesammelt werden. Spannend war z.B. eine Beobachtung von drei Jungigeln bei Unnerbrunnu (Nähe von Visperterminen) im Vispertal. Diese Beobachtung liegt auf einer Höhe von 1528 m ü. M und zeigt, dass sich die Igel auf dieser Höhe erfolgreich fortpflanzen können.

Hier geht es zum Kurzbericht:

Für eine ausführlichere Präsentation der Resultate laden wir Sie herzlich zur Informationsveranstaltung am 6. Mai um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Kollegiums Brig ein.