Blog “Natur zu Hause”

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Ein Paradies für Widlbienen

Wildbienenparadiese schaffen im Siedlungsraum

05.10.2021, Sandro Meyer
Wildbienen reagieren erfahrungsgemäss sehr positiv, wenn ihr Lebensraum aufgewertet wird. Schnell nehmen sie die neu geschaffenen Nahrungs- und Nistplätze an. In manch einer Ecke im Quartier lassen sich Wildbienen fördern. Wir geben Euch ein paar Tipps, was es für ein Bienenparadies braucht.
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Die Weiden-Sandbiene legt ihre Nester im Boden an.

Mut zur Lücke für die Wildbienen

05.10.2021, Sandro Meyer
Als Wildbiene lebt es sich im Siedlungsraum relativ gut. Es ist warm, das Blütenangebot recht üppig und Nistplätze sind vorhanden. Doch das Angebot könnte besser sein. Denn viele der selteneren Arten bauen ihre Nester im Boden und sind daher auf offene Bodenstellen angewiesen. Es braucht also dringend mehr entsiegelte Böden.
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Weihnachtsguetzli in Tierform

Tierische Weihnachtsguetzli

17.12.2020, Anita Schweizer
Es ist Weihnachten. Der Duft von Mandarinen, Zimt und Orangen liegt in der Luft. Draussen ist es dunkel, die Häuser sind mit Lichtern geschmückt und im Wohnzimmer brennen Kerzen. Was gibt es in dieser besinnlichen Zeit Schöneres, als gemütlich Tee zu trinken und selbst gebackene Weihnachstguetzli zu essen. Und als Wildtierguetzli schmecken diese gleich doppelt so gut! Wie wir dann am Fledermausguetzli knabbern, fragen wir uns, was wohl die echten Fledermäuse im Winter machen.
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Schneespuren in einer verschneiten Winterlandschaft

Spuren im Schnee

17.12.2020, Katja Rauchenstein
Wenn die Welt im weissen Schneekleid erstrahlt, wird es spannend. Denn plötzlich werden die normalerweise verborgenen Spuren der Wildtiere sichtbar. In einem Wirrwarr verlaufen sie über Felder, Wiesen und Waldstrassen. Dann beginnt das grosse Rätselraten: Ist es ein Pfotenabdruck eines Fuchses oder eines Hundes? Hat ein Reh unseren Garten besucht? Typische Merkmale der Spuren bringen uns der Lösung näher.
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Ein Silberfischchen vor orangenem Hintergrund

Silberfischchen sind besser als ihr Ruf

04.12.2020, Madeleine Geiger
Silberfischchen gehören zu den weniger gern gesehen Gästen in unsern Häusern und Wohnungen. Doch den schlechten Ruf haben diese faszinierenden Ur-Insekten zu Unrecht. In kleiner Zahl sind sie unproblematisch und wenn sie gehäuft auftreten, sollte man dies besser als ein Warnsignal für ein noch grösseres Problem deuten.
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Ein Hermelin neben einem Schneefleck im Winterfell

Warum Wildtiere ihr Fell wechseln

04.12.2020, Gast
Während wir uns an kalten Wintertagen in eine dicke Winterjacke hüllen, legen sich Säugetiere für diesen Zweck ein wärmendes Winterfell zu. Allerdings geht es bei den Tieren nicht ganz so schnell wie bei uns. Der Fellwechsel ist ein Prozess, der schon im Herbst beginnt. Wir erklären euch, wie dieser Wechsel abläuft.
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Ein Eichhörnchen im Schnee

Wie die Wildtiere durch den Winter kommen

19.11.2020, Gast
Der Winter stellt eine grosse Herausforderung für die Wildtiere dar. Um diese harsche Zeit zu überstehen, haben die Tiere verschiedene Strategien entwickelt. Einige wandern südwärts, andere bleiben und schützen sich mit einem dicken Fell. Manche kuscheln sich in ein Versteck, zehren vom Winterspeck und verschlafen den Winter.
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Ein Asthaufen mit einer schützenden Blätterschicht

Winterquartiere für Igel

19.11.2020, Gast
Igel gehören zu den Winterschläfern. Für ihren Winterschlaf brauchen sie ein Nest, in dem sie ruhig und geschützt schlafen können. Wir geben Tipps, wie wir Überwinterungsquartiere für die stacheligen Gartenbewohner bauen können.
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Marroni in einer schwarzen Pfanne

Die Edelkastanienwälder sind ein schützenswertes Kulturgut

06.11.2020, Claudia
In den Kastanienwäldern ist im Herbst Erntezeit. Die glänzenden dunkelbraunen Marroni sind die Früchte gezüchteter Sorten. Heutzutage geniessen wir sie als herbstlichen Snack vom Marronistand oder als leckeres Vermicelles zum Dessert. Lange Zeit waren die Kastanien jedoch für viele Menschen in den Berggebieten ein überlebenswichtiges Nahrungsmittel. Auf einer Wanderung im Bergell durch den Brentan, dem grössten Kastanienwald Europas, erfährt man viel über diese sehr spezielle Nutzpflanze.
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Hund sitzt in einem Wald vor einem Baum

Immer der Nase nach – Artenspürhunde im Einsatz

05.11.2020, Gast
Die Suche nach Tieren kann sehr aufwändig sein. Darum sind Artenspürhunde eine grosse Hilfe. Sie erschnüffeln dank ihres ausgezeichneten Geruchsinns die gesuchten Arten schnell und zuverlässig. Das Team von «ARTENspürhunde» hat uns mit ihren ausgebildeten Hündinnen Eske und Yuna bei einer Demonstration im Irchelpark gezeigt, wie das geht.
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Ein Haus in den Bergen mit einer sehr grossen Fensterfront

Glasklare Gefahr

23.10.2020, Katja Rauchenstein
Grosse Fensterscheiben, welche einen Blick in die Natur erlauben und die Sonnenstrahlen ins Wohnzimmer fluten lassen, sind heutzutage oft Standard bei Neubauten. Was uns eine wohnliche Atmosphäre bietet, stellt jedoch für Vögel eine grosse Gefahr dar. In der Schweiz kommen jedes Jahr hunderttausende Vögel durch Kollisionen mit Fensterscheiben ums Leben – dabei wären viele Unfälle vermeidbar. Machen Sie Ihr Zuhause sicher und starten Sie mit dem Vogelschutz an den eigenen vier Wänden.
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EIn Hamster schaut aus einem Spalt

Der Feldhamster - einst gehasst, heute bedroht

23.10.2020, Gast
Klein, putzig und verfressen - wer kennt sie nicht, die kleinen Hamster. Bei unserer Partnerorganisation Wilde Nachbarn Österreich werden regelmässig Beobachtungen der kleine Nager gemeldet. Denn dort kommen sie noch wild vor. Zum Beispiel auf den Wiener Friedhöfen.
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Eine Zebraspinne vor rotem Hintergrund

Spinnen - die heimlichen Helden daheim

08.10.2020, Madeleine Geiger
Zugegeben, Spinnen gehören nicht gerade zu den beliebtesten Untermieterinnen. Trotzdem lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Spinnen sind faszinierende und hocheffiziente Jägerinnen, die jedes Jahr mehrere hundert Millionen Tonnen Insekten fressen und deshalb wichtige Glieder in den verschiedensten Nahrungsnetzen weltweit darstellen. Nicht zuletzt leisten sie damit auch bei uns zu Hause wertvolle Dienste.
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Igel vor einer Mauer

Rückgang der Igel in Zürich

08.10.2020, Anouk Taucher
Siedlungsgebiete galten mit ihren vielfältigen Grünflächen lange als die besseren Lebensräume für Igel als die ländlichen Gebiete mit intensiver Landwirtschaft. Doch nun hat unsere Studie gezeigt, dass die Igel in der Stadt Zürich stark zurückgehen. Innerhalb von 25 Jahren hat ihre Zahl um 40% abgenommen und die Fläche, auf der Igel vorkommen, ist um 18% geschrumpft. Vermutlich hängt diese Entwicklung hauptsächlich mit der Abnahme der Insekten und dem Lebensraumverlust zusammen.
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Ein Spatz vor grünem Hintergrund

Das mysteriöse Verschwinden der Spatzen

25.09.2020, Claudia
Alle kennen ihn: Den lustig tschilpenden Spatz, der vorwitzig die Brösmeli vom Tisch pickt, sich mit seiner Schar vernehmlich in der Hecke an der Tramstation tummelt oder einem im Zürcher Hauptbahnhof über den Kopf saust und die Lokomotiven nach Insekten absucht. Doch der kleine gefiederte Stadtbewohner, der den Menschen schon seit Tausenden von Jahren begleitet, hat in vielen westeuropäischen Städten Probleme und seine Bestände nehmen ab. Die Wissenschaft sucht fieberhaft nach Erklärungen.
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Eine Schildkröte auf einem Baumstamm im Teich

Ahnenforschung zur Europäischen Sumpfschildkröte

25.09.2020, Katja Rauchenstein
Schildkröten sind faszinierende Tiere. Mit ihrer gemütlichen Art, ihrer aussergewöhnlichen Erscheinungsform und ihrer hohen Lebenserwartung ziehen sie einen schnell in Bann. Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis) ist die einzige Schildkrötenart, die natürlicherweise in der Schweiz vorkommt. Sie galt lange Zeit als ausgestorben. Zwar lebt sie heute in kleiner Zahl in einigen wenigen Gebieten. Doch sind sich die Froschenden uneinig, ob es sich dabei wirklich um einheimische Überlebende handelt oder um gebietsfremde ausgesetzte Tiere. Begeben wir uns auf Schildkröten-Ahnenforschung.
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Eine Fledermaus auf einem Handschuh

Feldarbeiten «Fledermäuse in der Stadt - Baumhöhlenbewohnende Arten»

10.09.2020, Julia Schmid
Das Projekt StadtWildTiere Zürich führt in den Jahren 2019 und 2020 das Schwerpunktprogramm „Fledermäuse in der Stadt“ durch. Nachdem im Sommer 2019 die gebäudebewohnenden Fledermausarten in den Stadtzürcher Innenhöfen untersucht wurden, stehen in diesem Jahr die baumhöhlenbewohnenden Fledermausarten Grosser Abendsegler und Wasserfledermaus im Fokus. Seit kurzem sind die Feldarbeiten zum Teilprojekt Telemetrie Wasserfledermäuse abgeschlossen. Gerne lassen wir Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und geben Ihnen Tipps, diese spannenden Tiere selbst zu beobachten.
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Alpensegler von unten mit blauem Hintergrund

Ab in den Süden

10.09.2020, Gast
Während dieses Jahr viele Schweizerinnen und Schweizer coronabedingt in den hiesigen Breitengraden blieben, werden sich davon andere Tiere nicht abhalten lassen. Die grosse Wanderung vieler Arten hat bereits wieder begonnen. Ob nach Südfrankreich, Marokko oder Südafrika, wird es bei uns kälter, zieht es viele Vögel, Fledermäuse und Schmetterlinge in südlichere Gefilde.
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Blick auf den Seilergraben, ca. 1750

Natur in der Stadt Zürich – von damals bis heute

28.08.2020, Gast
Die Natur in der Stadt Zürich und ihre Wahrnehmung durch die Bevölkerung hat sich in den letzten drei Jahrhunderten stark verändert. Bis zur Industrialisierung war die städtische Architektur durchlässig für die Tiere und bot ihnen viele Nischen und allerlei Verstecke. Im 19. und 20. Jahrhundert begann man die Böden zu versiegeln und verwehrte den wildlebenden Gästen zunehmend den Zutritt ins Haus. Heute leben rund 600 Tier- und über 1200 Pflanzenarten in Zürich auf Stadtzürcher Boden, insbesondere vielen wärmeliebenden Arten bietet die Stadt einen Ersatzlebensraum.
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Stieglitz in einem Busch

Bunter Akrobat im Garten

28.08.2020, Anita Schweizer
Die spätsommerliche Sonne scheint dir auf die Nase. Plötzlich hörst du einen melodischen Vogelgesang. Du schaust woher dieser Gesang kommt und entdeckst einen farbenprächtigen Vogel, der kopfüber an einer Sonnenblume hängt. Es ist ein Distelfink. Mit seinem spitzen Schnabel pickt er die Kerne aus dem Blütenkopf. Hier ein paar Tipps, wo du ihn am besten beobachten kannst und was du selbst für den gefiederten Akrobaten tun kannst.
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Eichhörnchen im Sitzen

«Eichhörnchen & Stadtbäume» - ein Einblick in die laufenden Arbeiten

14.08.2020, Gast
Im Projekt «Eichhörnchen & Stadtbäume» in St. Gallen und Luzern untersuchen wir die Lebensgrundlagen von Eichhörnchen (Sciurus vulgaris). Welche Baumarten benötigen sie in ihrem städtischen Lebensraum? Gibt es mehr Eichhörnchen in Gegenden mit grösseren Bäumen? Dank fleissigen freiwilligen Helfern hoffen wir, Antworten auf diese Fragen zu finden.
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Weltraumansicht der Erde in der Nacht: Europa ist erhellt mit Licht.

Die Dunkelheit – ein bedrohtes Gut

14.08.2020, Claudia
Kürzlich waren wir in den Bergen. Wir genossen die sommerlichen Abende und sassen lange draussen. Am mondlosen Nachthimmel wölbte sich das Sternenmeer und mit zunehmender Dunkelheit trat die Milchstrasse immer deutlicher hervor. Einfach grossartig! Zurück in der Stadt erhellten wie immer tausende von Lichtquellen die Nacht, Sterne waren am Himmel kaum auszumachen. Das verhinderte beglückende Erlebnis ist das eine. Dramatischer ist jedoch, dass sich diese Verschmutzung der Nacht mit künstlichem Licht einschneidend auf Flora, Fauna und die Ökosysteme auswirkt.
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Der junge Bartgeier Fortunat bei seinem ersten Flug vor einer Felswand

Wilde Sommerferien

31.07.2020, Katja Rauchenstein
Der Sommer ist da und somit die Reisezeit. Strandstühle und Reisekissen bleiben in diesem Jahr wohl meist im Keller. Für viele sind Ferien in der Schweiz angesagt, und die hat einiges zu bieten! Die Jurarandseen ersetzen die weiten Ozeane, eine Wanderung zu den Bartgeiern den Besuch im Yosemite-Nationalpark und der kühle Drink in der Limmat-Bar das Savoir-vivre an der Côte d’Azur. Sogar auf eine Safari muss man nicht verzichten! Lassen Sie sich inspirieren für Ihre wilden Sommerferien in der Schweiz.
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Olivenbaumzweig mit Blütenknospen

Der Olivenbaum: eine uralte Geschichte

17.07.2020, Valeria Renna
Die Luft vibriert in der Hitze, Grillen zirpen in der Ferne, vor uns majestätische, gedrungene Bäume soweit das Auge reicht. Sie erraten, wo wir sind? Genau, an einem Ort im Mittelmeerraum mit Blick auf einen Olivenhain, auf dem Tisch etwas Brot und Salz und natürlich ein Fläschchen Olivenöl. Die mediterrane Küche ist ohne diese Zutat nicht vorstellbar. Die goldene Flüssigkeit wird auf verschiedenste Weise in unzähligen Rezepten verwendet. Von Salaten bis zum Pizzateig, von gebratenem Gemüse bis zu Backkartoffeln. Nicht nur in der Küche, auch für kosmetische Zwecke wird es verwendet. Kurz, ein edles Produkt und Kulturgut mit Geschichte.
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Eine Weinbergschnecke im Klee

Schnecken können nützlich sein

17.07.2020, Julia Schmid
Schnecken bringen Gartenbesitzer*innen oftmals fast zur Verzweiflung. Vor allem in Sommern mit viel Regen können diese Tiere empfindliche Frassschäden an den Kulturen verursachen. Dafür verantwortlich sind jedoch ganz wenige der zahlreich vorkommenden Schneckenarten. Manche Vertreter dieser Weichtiere sind sehr nützlich und tragen zu einem gesunden Nährstoffkreislauf bei.