Gehörnte Mauerbiene
Osmia cornuta

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Paarung von Gehörnte Mauerbienen bei einer Nisthilfe, Männchen mit weissem Bart
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Solitäre Art. Nistet in verschiedenen vorhandenen Hohlräumen in grossen, vertikalen Flächen: Mauerritzen, Felsspalten usw. Besiedelt auch Nisthilfen, wenn sie an einer Hausfassade oder grösseren Mauer angebracht werden (Bambusröhrchen oder Bohrungen im Holz, Innen-Durchmesser 8-9 mm, Tiefe 20-25 cm). Zellwände und Nestverschluss (grau oder gelblich) aus feuchter Erde. Weibchen wie bei der Roten Mauerbiene mit 2 deutlichen Hörnchen an der Stirn. Besucht sehr viele verschiedene Blüten. Entsprechend ihrer frühen Flugzeit sammelt sie beispielsweise sehr häufig auf Weiden, Ahorn, Kirschen oder Schwarzdorn.

Erkennungsmerkmale

Bauchsammler; unverwechselbar dank bedeutender Grösse und auffällig schwarz-roter Färbung; Männchen zusätzlich mit weiss behaartem Kopfschild.

Gehört zu
Masse

Körperlänge 10-15 mm

Aktivitätszeit

März-Mai

Lebensraum

Vorwiegend im Siedlungsgebiet, in Städten und Dörfern. 

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Fördermassnahmen

Häufig vorkommende Art, nimmt Nisthilfen an und besucht viele verschiedene Pflanzenfamilien. Die Gehörnte Mauerbiene braucht keine bestimmten Fördermassnahmen.

Gehörnte Mauerbienen sind die häufigsten Wildbienen in künstlichen Nisthilfen vor allem in Bambusröhren.
Paarung von Gehörnten Mauerbienen.

Beobachtungstipps

Die Gehörnte Mauerbiene besiedelt gerne Nisthilfen in Bambusröhrchen oder Holzbohrungen mit einem Innendurchmesser von 8-9 cm. Kann gut auf Frühlingsblumen wie Schneeheide (Erica carnea), Traubenhyazinthen (Muscari) oder Krokus beobachtet werden. Im April kann sie auf Apfelblüten beobachtet werden.

Die Schneeheide ist eine frühblühende Pflanzen, die von der Gehörnten Mauerbiene angeflogen wird.
Im Siedlungsgebiet besucht die Gehörnte Mauerbiene die beliebte Frühlingsblüte der Traubenhyazinthe.

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